Den Pellets auf der Spur

Die KEM Naturpark Pöllauer Tal lud am 10. Jänner 2020 zur Pellets-Exkursion ein.

Holzpellets werden in Österreich in der Regel aus Säge- und Hobelspänen oder auch Hackgut hergestellt. Zunächst müssen die anfallenden feuchten Sägespäne getrocknet werden. Nach Trocknung und Zerkleinerung werden die Späne mit hohem Druck – ähnlich wie bei einem Fleischwolf – durch die Löcher einer sogenannten Matrize gepresst. Dadurch entstehen die Pellets. Zur Erleichterung des Pressvorgangs werden geringe Mengen (max. 2%) Maisstärke beigemengt. Die durch das Pressen erhitzten Pellets werden gekühlt, gesiebt und danach in Silos für die Lieferung gelagert.

Das haben haben sich 30 Interessierte auf Einladung der Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal im Holzhof Schmidt, einer österreichischen Holzpellets-Produktionsstätte, genauer angesehen.

Von Pöllau über Vorau ging es mit dem Retter Reisebus zum Holzhof Schmidt nach Aspang. Dort wurde die Exkursionsgruppe vom Betriebsleiter Bernhard Tauchner, kaufmännischer Leiter Christian Gansterer und Evelyn Turner empfangen und durch das Werk geführt. Nach einem Imbiss ging es mit viel Wissen, wie und woher die Pellets im hauseigenen Lagerraum stammen, retour in den Naturpark Pöllauer Tal.

Exkursionsgruppe bei der Pelletsproduktionsstätte Holzhof Schmidt, Foto: KEM Naturpark Pöllauer Tal

Fotogalerie Holzpellets-Exkursion 10. Jänner 2020


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms “Klima- und Energie-Modellregionen” durchgeführt.