Brennholz aus Baumärkten im Test

Augen auf beim Brennholzkauf. Die Landwirtschaftskammer informiert über wichtige Aspekte beim Brennholz.

Die Store-Checker der Landwirtschaftskammer warnen vor drei gravierenden Fallen beim Kauf von Brennholz in Baumärkten.

  1. Im Waldland Steiermark kommt Brennholz in Baumärkten paradoxerweise aus Russland, den Balkanländern und Osteuropa, nur nicht aus der Grünen Mark.
  2. Importiertes Brennholz ist zum Heizen überwiegend zu nass, vereinzelt morsch und modrig.
  3. In Einzelfällen ist Baumarkt-Brennholz doppelt so teuer wie beste Qualität direkt von steirischen Waldbauern.

„Kauft gutes heimisches Ofenholz direkt bei den Waldbauern, statt anonymes Import-Brennholz. Als Brennholz-Profis bieten sie Top-Qualitäten zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.“

Kammer-Präsident Franz Titschenbacher appelliert

Foto: LK-Danner

Zahlen und Fakten zum Store-Check Brennholz

Store-Checker der Landwirtschaftskammer haben vom 4. bis 6. November 2020 beim Einkaufstest in neun Baumärkten in der Steiermark 15 Brennholzsortimente unter die Lupe genommen. Überprüft wurden Herkunft und Qualität des Brennholzes, der Wassergehalt, die Holzart, das Mengenmaß, die Preise sowie die Zustellkosten.

Auch in der Klima- und Energie-Modellregion gibt es zahlreiche Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe, die direkt Brennholz zum Verkauf anbieten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Landwirtschaftskammer Steiermark unter folgendem Link:

https://stmk.lko.at/brennholz-aus-baum%C3%A4rkten-zu-nass-zum-heizen-teils-modrig-und-nicht-aus-%C3%B6sterreich+2500+3286654


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms “Klima- und Energie-Modellregionen” durchgeführt.