“Unser Wald mit Zukunft”

Wald-Workshop im Naturpark Pöllauer Tal

Forst-Expertinnen und -Experten gaben ihre Kenntnisse aus Wissenschaft und Praxis am Pöllauberg an Waldinteressierte weiter.Ein Kooperationsprojekt der Klimawandelanpassungs-Modellregion (KLAR!) Naturpark Pöllauer Tal, des Klimabündnis Steiermark und des Bundesforschungszentrums für Wald.

Workshop „Unser Wald mit Zukunft“ [Fotocredit: KLAR! Naturpark Pöllauer Tal]
Workshop „Unser Wald mit Zukunft“ [Fotocredit: KLAR! Naturpark Pöllauer Tal]

Um unseren Wald auf dem Weg zum klimafitten Wald zu unterstützen, fand am 23. Oktober 2021 der Workshop „Unser Wald mit Zukunft“ in und um die Naturparkarena Pöllauberg statt. Auf Einladung der KLAR! Naturpark Pöllauer Tal und dem Klimabündnis Steiermark trafen sich dabei Waldbesitzer:innen und Waldbewirtschafter:innen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. DI Gerald Steindlegger und Isabel Georges vom Bundesforschungszentrum für Wald zeigten Empfehlungen sowie Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung von klimafitten Wäldern und Waldbiodiversität. Bei der anschließenden Waldbegehung wurden Informationen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Waldes gegenüber Trockenheit, Hitze, Sturm und sinkender Bodenfeuchte vorgestellt. Das Forstfachreferat der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld, vertreten durch Referatsleiter Dipl. Ing. Franz Hippacher und Bezirksförster Ing. Florian Schantl, gaben vor Ort ihr Wissen über richtige Baumartenwahl, Förderangebote und viele Praxistipps weiter.

Die Klimaerwärmung macht uns immer mehr zu schaffen. Bäume leiden ebenso unter der Hitze, der Trockenheit und den Wetterextremen einer immer wärmer werdenden Welt. Das macht den Wald verletzlich und am Ende auch uns. Denn nur ein gesunder Wald kann CO2 binden, uns vor Naturkatastrophen schützen, unsere Luft und das Trinkwasser reinhalten, den nachhaltigen Rohstoff Holz liefern und nicht zuletzt Raum zur Erholung bieten.

Vielfältig, vital und stabil soll unser Wald mit Zukunft sein. Dabei sind sich die Vortragenden einig.


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ durchgeführt.