Exkursion zu Hangwasser- und Oberflächenabflussmaßnahmen in Pöllau
Bei einer gemeinsamen Exkursion wurden aktuelle Problemstellen in Pöllau besichtigt und mögliche Maßnahmen für den Umgang mit Hangwasser und Oberflächenabfluss diskutiert. Gemeinsam mit Mitarbeitern sowie Vertretern der Gemeinden Pöllau und Pöllauberg standen dabei insbesondere folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Wo bestehen schon heute Probleme mit Hangwasser und Oberflächenabfluss?
- Wo könnten künftig neue Herausforderungen entstehen?
- Welche Maßnahmen können gesetzt werden, um aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden?
Ein Schwerpunkt lag auf dem Bereich des Schlossparks, wo es bei stärkeren Niederschlagsereignissen wiederholt zu Problemen mit dem Oberflächenabfluss kommt. Vor Ort wurden unterschiedliche Lösungsansätze besprochen und Erfahrungen aus bisherigen Maßnahmen ausgetauscht.
Besichtigt wurde unter anderem ein neu errichteter Wall (Abbildung 1), der Hangwasser gezielt in Richtung eines Schachtes ableiten soll. Zuvor floss das Wasser aufgrund der Geländemorphologie am Schacht vorbei und gelangte in die Ziegelofengasse, wo es zu einer zusätzlichen Belastung des Kanalsystems kam. Die neue Maßnahme soll künftig zu einer verbesserten Ableitung beitragen und die Situation vor Ort entschärfen.
Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung der Baustelle einer neuen Hangwasserschutzmaßnahme im Bereich Bergwald (Abbildungen 2-5). Ziel dieser Maßnahme ist es, das Gewerbezentrum rund um den Spar Zeiringer künftig besser vor Hangwasserereignissen zu schützen.
Die Exkursion bot eine wertvolle Gelegenheit, bestehende Herausforderungen direkt vor Ort zu betrachten, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über nachhaltige Lösungsansätze für die Zukunft zu diskutieren.






Das Projekt „Klimawandel-Anpassungsmodellregion Naturpark Pöllauer Tal“ wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ durchgeführt.
